| Implantologie |
Wer zeigt nicht gerne ein lückenloses strahlendes Lächeln?! Doch das Leben hinterlässt auch an den Zähnen seine Spuren. Mit unauffälligem Zahnersatz müssen Zahnärzte die entstandenen Lücken wieder schließen. Es gibt die herkömmliche Versorgung - und es gibt seit mehr als 25 Jahren eine komfortable Alternative: das Implantat. |
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Der modernen Implantologie ist es zu verdanken, dass Patienten in der Regel nicht mehr auf einen herausnehmbaren Zahnersatz oder schlecht sitzende Prothesen angewiesen sind. Selbst in Fällen, in denen nur ein geringes Knochenvorkommen vorhanden ist, ist es dank moderner Behandlungsmethoden und Materialien fast immer möglich, nach entsprechenden Knochenaufbauten, lange haltbare Implantationen und einen fest sitzenden Zahnersatz zu integrieren. Unsere Ziele Ziel unserer Behandlungen ist, einen festen Zahnersatz und damit eine vollwertige Wiederherstellung der Kaufunktion zu gewährleisten. |
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| Ein Implantat ist ein kleiner "Pfeiler" aus körperverträglichem Rein-Titan, das die Zahnwurzel ersetzt. Es wird schmerzfrei in den Kiefer eingepflanzt und verwächst dort in kurzer Zeit mit dem Kieferknochen. Auf dieser künstlichen Wurzel werden dann Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt. Die feste Verbindung hat in vielerlei Hinsicht Vorteile. So vermitteln Zähne auf Implantaten ein natürlicheres Gefühl als herkömmliche Prothesen. Gesunde Zähne müssen nicht beschliffen werden und als Anker für Zahnersatz dienen. Auch der leidige Knochenschwund unter fehlenden Zähnen wird vermieden. |
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| Behandlung nach einem Unfall |
Wird das Kindesalter noch von aufgeschlagenen Knien, frechen Zahnlücken und den nagelneuen "Zweiten" bestimmt, gelten im Jugendalter ganz andere ästhetische Regeln. Zähne wie der Pop-Star aus dem Fernsehen sollen es schon sein. Doch aktiver Freizeitsport oder ein Unfall können Lücken schlagen ... Die Implantologie hilft auch hier mit einem individuellen Angebot: Einzelzahnersatz oder ästhetisches Ausfüllen größerer Zahnlücken geben ein strahlendes Lächeln zurück. Das von uns eingesetzte lmplantatsystem erlaubt oft sogar den sofortigen Ersatz nach dem Zahnverlust - eine schnelle Lösung für unsere schnelle Zeit. |
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| Die ersten "Dritten" |
Gutes Aussehen gehört heute einfach zu unserer Arbeitswelt. Aktiv im Mittelpunkt stehen, selbstsicher seinen Beitrag leisten geht das mit den "Dritten" zusammen? Implantate sind die sichere Alternative zum klassischen herausnehmbaren Zahnersatz, der oft als störender Fremdkörper empfunden wird. |
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| Lösungen für Prothesenträger | Vor allem beim zahnlosen Kiefer bringen Implantate Vorteile. Denn auf diesen festsetzenden Verankerungen lässt sich eine Prothese sicher fixieren. Speziell im Alter will man sich nicht mehreren belastenden Behandlungen unterziehen. Man sucht die Lösung, die möglichst am gleichen Tag das entscheidende Mehr an Lebensqualität bringt. Gerade im zahnlosen Unterkiefer gibt es ein typisches Beispiel für einen ebenso schnellen wie kostengünstigen Weg: Und das kann sehr schnell gehen: Morgens beim Zahnarzt, nachmittags schon wieder kräftig zubeißen. Schneller kann man Lebensqualität nicht wiedergewinnen. Vier Implantate werden im Unterkiefer eingesetzt. Eine vorhandene Prothese wird angepasst. Diese Implantatversorgung ist bei Verwendung von speziellen Implantaten sofort belastbar. Noch am gleichen Tag wieder richtig essen - ein großer Fortschritt! |
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| Knochenaufbau bei fortgeschrittenem Knochenabbau |
Ein Problem für das Einbringen der künstlichen Zahnwurzeln in den Kieferknochen kann darin bestehen, dass sich der Knochen schon zurückgebildet hat. Besonders bei fehlenden Backenzähnen im Oberkiefer erfolgt die Knochenrückbildung relativ schnell - möglicherweise ist es auch bei Ihnen so. Dann lassen sich Zahnimplantate nicht mehr sicher verankern, so dass der Knochen zunächst durch geeignete Maßnahmen - häufig eine Knochentransplantation - neu aufgebaut werden muss (Augmentation).
Welche Möglichkeiten des Knochenaufbaus gibt es? Beim herkömmlichen Verfahren wird zum Knochenaufbau meist Knochengewebe von anderen Körperstellen entnommen - in der Regel vom Kinn oder anderen Teilen des Unterkiefers, bei größerem Bedarf auch vom Beckenkamm. Diese direkte Transplantation eigener Knochensubstanz von Körperstellen wie dem Kinn oder Becken gilt als medizinischer "Goldstandard" - denn eigenes Gewebe verwächst am sichersten mit dem vorhandenen Kieferknochen. Allerdings kann dieses Verfahren auch mit einer Reihe von Belastungen und Risiken verbunden sein. Auf jeden Fall ist damit ein operativer Zweiteingriff zur Entnahme des Knochenmaterials verbunden, je nach Entnahmestelle ist damit eine Vollnarkose notwendig. Eine andere Möglichkeit bieten Ersatzstoffe, die künstlich hergestellt oder aus Rinderknochen gewonnen werden. Mit einem autologen (aus patienteneigenen Knochenzellen) gezüchteten Kieferknochentransplantat wird ein ganz neues Vorgehen möglich: Hier genügt eine geringe Menge Knochenhautzellen, um daraus im Labor neue Knochensubstanz zu züchten. So lässt sich Ihr Kieferknochen aus autologem (körpereigenem) Gewebe neu aufbauen, ohne dass dazu eine größere Operation erforderlich ist. Was ändert sich mit der Verwendung eines autologen gezüchteten Kieferknochentransplantates? Der "Goldstandard" - also die Verwendung von eigenem Körpergewebe - bleibt auch bei einem autologen gezüchteten Kieferknochentransplantat bestehen. Dazu muss aber kein Knochen mehr aus der Mundhöhle entnommen werden, sondern nur noch eine geringe Menge Knochenhaut (Periost). Das Periost haftet fest auf der Oberfläche des Knochens und besitzt die Fähigkeit zur Neubildung von Knochenstruktur. Das Periost wird nach Entnahme (Biopsie) in ein Nährmedium gegeben, das neben patienteneigenem Blutserum alle Stoffe enthält, die für das Knochenwachstum notwendig sind. So entsteht aus dem nur 1 cm² großen Periost-Stück im Labor innerhalb von ca. 7 1/2 Wochen eine ausreichende Menge neuer Knochensubstanz. Damit kann der vorhandene Kieferknochen aufgebaut werden, so dass er die sichere Aufnahme von Implantaten ermöglicht. Auf diese Weise kann ein autologes gezüchtetes Kieferknochentransplantat eine Knochenentnahme aus dem Becken oder Kinn ersetzen. In unsrer Klinik wird die Knochenhaut einfach unter örtlicher Betäubung entnommen, die Entnahmestelle für das Periost liegt im hinteren Backenzahnbereich der Mundhöhle. Nach dem Eingriff treten in der Regel nur leichte und vorübergehende Schmerzen auf - ähnlich wie nach dem Ziehen eines Backenzahns. Dauerfolgen sind meist nicht zu befürchten.
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| Wie funktioniert das im Einzelnen? |
Grundvoraussetzung für die Behandlung mit autologen gezüchteten Kieferknochentransplantaten ist, dass alle etwaigen Entzündungen in der Mundhöhle ausgeheilt sind. Auch Wunden, die z.B. durch Ziehen eines Zahns entstanden sind, müssen vollständig geheilt sein. 1. Am Tag der Knochenhautentnahme werden Ihnen maximal 140 ml Blut abgenommen. Durch Zentrifugieren gewinnt man daraus Serum, d. h. die reine Blutflüssigkeit ohne Blutkörperchen und Gerinnungsstoff. Dieses Serum dient als Nährsubstanz zur Züchtung der neuen Knochenzellen. 2. Für die Knochenhautentnahme wird die entsprechende Stelle örtlich betäubt und die Mundschleimhaut desinfiziert. Dann wird eine kleine Knochenhautprobe entnommen und in ein steriles Röhrchen gegeben. Die Entnahmestelle wird anschließend vernäht. 3. Aus dieser Probe entsteht in einem Reinstraumlabor mittels Zellkultur-Technik (Tissue Engineering) innerhalb von ca. 7 1/2 Wochen neues knochenbildendes Gewebe: Die neu gezüchteten, knochenbildenden Zellen werden auf ein biologisch abbaubares Grundgerüst (so genannte "Trägervlies") aufgebracht, in dem die Zellen in allen Richtungen weiter wachsen können. 4. Nunmehr werden die runden Knochentransplantate mit speziellen chirurgischen Pinzetten in Ihren Kiefer eingebracht und anschließend die Operationswunde vernäht. Die Nähte werden etwa 8 bis 10 Tage nach dem Eingriff wieder entfernt. 5. Ca. drei Monate nach dem Eingriff ist das gezüchtete Knochengewebe fest mit dem Kiefer verwachsen und die Titan-Implantate können eingefügt werden. 6. Nach einer weiteren Einheilzeit von etwa 8-12 Wochen lassen sich auf die Implantate fest sitzende stabile Kronen oder Brücken aufsetzen. |
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